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Dienstag, 11. Dezember 2018
14. Februar 2018 | 14:08

Olympia 2018: Stahl trägt den Wintersport

Seit Freitag laufen die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Südkorea. Auch in jenen Disziplinen, wo der Werkstoff Stahl eine entscheidende Rolle spielt, konnten bereits die beliebten Medaillen ergattert werden.

Egal ob Bobsport, Eishockey, Eiskunstlauf, Rodeln oder Skeleton. All diese Sportarten haben eins gemeinsam: Dank Stahl gleiten die Athleten nahezu schwerelos über das Eis oder kommen im Eiskanal in den Genuss eines Geschwindigkeitsrausches.

Aber Stahl ist auch im Wintersport nicht gleich Stahl. Während die Rodler und Bobpiloten in atemberaubender Geschwindigkeit den rund 1,7 km langen Eiskanal herunterschießen, kommt im Eiskunstlauf auf filigrane Bewegungen an. So unterschiedlich die Sportarten, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an den Werkstoff Stahl.

Rodeln: Auf schmalen Kufen zum Olympiarekord

Wer glaubt, dass es bei den Rodlerinnen und Rodlern allenfalls um sportliche Fähigkeiten und Fitness geht, liegt falsch. Für einen optimalen Schlitten haben die Sportler meist genaue Vorstellungen, welche Eigenschaften z.B. die Kufen als Herzstück des Gefährts haben müssen. Entscheidend für ein Rennen auf internationalem Top-Niveau ist ein geringer Reibungswiderstand. Je geringer der Widerstand, desto schneller der Schlitten – eine Eigenschaft, die natürlich auch für die anderen Sportarten im Eiskanal gilt. Aber auch die Oberflächenhärte der Laufschienen ist entscheidend. Am Ende muss man auch mal über ein Steinchen fahren können, ohne dass es zu Schäden kommt.

Eiskunstlauf: Filigran und belastbar müssen Kufen sein

Perfekt werden gute Schlittschuhe durch optimale Kufen. Auch hier ist Stahl der Werkstoff der Wahl. Er ermöglicht Leichtigkeit, Tempo und Kraft. Eine Kufe für Olympiasieger herzustellen ist dabei eine regelrechte Kunst: Denn wirklich harten Stahl zu verarbeiten erfordert besonderes Know-How. Außerdem soll die Kufe auch ein ästhetisches Bedürfnis befriedigen. Blank und glatt wie ein Spiegel sollte sie sein.

Mit Stahl zu Gold

Welche Sportart auch immer ausgeübt wird, eines ist sicher: Die Athleten sind auf zuverlässiges Material angewiesen. Nicht zuletzt daher wird Stahl in rund der Hälfte aller ausgetragenen Disziplinen eingesetzt. Wir wünschen allen Sportlern, natürlich besonders unseren deutschen Athleten, viel Erfolg beim Verwirklichen ihrer Medaillenträume.

Portrait Bender 2015Über den Autor: Marvin Bender ist Pressesprecher bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf.


Foto: by AяMEN (CC BY-NC-ND 2.0)

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Pyeongchang 2018
Sport

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