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Donnerstag, 17. August 2017
24. Mai 2017 | 08:13

Stahl macht Hamburgs Elbphilharmonie einzigartig

Hamburgs neuestes kulturelles Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, wurde Anfang 2017 eröffnet. Stahl verhilft dem Konzerthaus zu seiner einzigartigen Architektur und Standhaftigkeit mitten im Strom der Elbe.

Ein alter Hafenspeicher aus dem Jahr 1875 ist die Ausgangsbasis für die heutige Elbphilharmonie. Die Planungen für das eindrucksvolle Konzerthaus in der Hamburger Hafencity reichen bis ins Jahr 2001 zurück. Der Projektentwickler Alexander Gérard war 2001 mit der Idee an den Senat herangetreten, auf dem Gelände des ausgedienten Kaispeicher A eines der besten Konzerthäuser der Welt zu errichten.

18.000 Tonnen Stahl für „Elphi“

Das Anfang 2017 eröffnete Bauwerk ist nach einigen Schwierigkeiten letztendlich zu einem Meisterwerk der Ingenieurskunst und zu einer Referenz für den Werkstoff Stahl geworden. Neben Beton und zahlreichen Glaselementen verhelfen insgesamt 18.000 Tonnen verbauter Stahl dem kunstvollen Gebäudekomplex zu seiner gigantischen Form und Standhaftigkeit mitten im Strom der Elbe. Über 1.500 Stahlbetonpfähle verankern den ehemaligen Speicher im Boden. Und auch die Dachkonstruktion mit ihren filigran geschwungenen Wellen ruht auf rund tausend Stahlträgern, von denen jeder einzelne eine Maßanfertigung ist.

Der gläserne Neubau birgt zwei Konzertsäle, ein Hotel und Appartements. Das Konzerthaus fasziniert Besucher aus aller Welt und steht als Symbol für eine Kultur der offenen Gesellschaft.

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Über die Autorin: Carolin Marienfeld ist Volontärin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit im Stahl-Zentrum in Düsseldorf.


Titelbild: Marvin Bender

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Architektur
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