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Samstag, 18. November 2017
COP21
22. Oktober 2015 | 12:50

Produkte aus Stahl schützen das Klima

Wer das Klima schützen will, kann auf Stahl nicht verzichten. Vier Beispiele für moderne Umwelttechnologien, die das Potenzial des Werkstoffs nutzen.

Windenergie wird flexibler

Windräder bestehen zu rund 80 Prozent aus Stahl. Der Werkstoff kommt mittlerweile auch vermehrt bei kleineren Anlagen mit vertikalen Rotorblättern zum Einsatz. Der geringe spezifische Platzbedarf dieser Anlagen sorgt bei gleicher Fläche für einen höheren Energieertrag.

 

pm_euroblech_2014_incar_plus_b-suleAutos werden leichter

Schwergewichte waren gestern: Hochfeste Stähle sind heute im Automobilbau das Leichtbaumaterial der Wahl. Deren Anteil im Auto wird laut einer Studie von McKinsey weiter steigen . Doch nicht nur bei der Karosserie tut sich was: neuartige Stahlkolben für Diesel-PKW mindern ebenfalls Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß. Schließlich wäre auch E-Mobilität ohne Stahl nicht denkbar. 30.000 Tonnen Elektroblech sind nötig, um die E-Mobilitätsziele der Bundesregierung zu erreichen.

energy-96190Stromverluste werden geringer

Ohne Energieeffizienz gibt es keinen Klimaschutz. Warmfeste Stähle steigern die Wirkungsgrade von Kraftwerken: aus der gleichen Menge Ressourcen kann mehr Energie erzeugt werden. Innovative Stahllösungen helfen auch, die Effizienz von Stromtransformatoren zu erhöhen. Zudem gehen leider mehr als vier Prozent der Bruttostromerzeugung im Leitungsnetz verloren. Dieser Verlust lässt sich durch den Einsatz neuentwickelter Stahlkerne um ein Drittel verringern.

Cayron_PrePK_004_d1_130805_webLandwirtschaft wird schonender

Auch bei den Landmaschinen sind „Leichtgewichte“ angesagt. Die Vorteile der Gewichtsreduzierung liegen auf der Hand: geringerer Treibstoffverbrauch hilft dem Klima, und weniger Druck auf Acker und Waldboden reduziert die Bodenverdichtung. Die moderne Landwirtschaft kommt ohne innovative Stähle nicht mehr aus. Auch hier hilft der Werkstoff, die Anforderungen an Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz zu erfüllen.

Der Beitrag ist im Rahmen der Reihe #stahlundklima erschienen.

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Winkelgrund_neu_2015_webÜber den Autor: Dr. Reinhard Winkelgrund leitet das Geschäftsfeld Kommunikation der Wirtschaftsvereinigung Stahl.


Bildmaterial (von oben nach unten): © Wirtschaftsvereinigung Stahl; © ThyssenKrupp Steel Europe; pixabay; © Amazone

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