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Montag, 25. September 2017
16. April 2014 | 11:30

Aus Sicht einer Studentin: Praktikum in der Öffentlichkeitsarbeit der WV Stahl

| Ein Gastbeitrag von Tara Käsmeier |

Wie sieht der Arbeitsalltag im wirtschaftspolitischen Verband der deutschen Stahlindustrie aus? Auf diese Frage dürften wohl die meisten Studenten nur schwer eine Antwort haben und auch mir ging es nicht anders. Natürlich hatte ich mich im Vorfeld ein bisschen über den Verband informiert und auch im Vorstellungsgespräch schon einiges über dessen Tätigkeiten erfahren. Was genau mich in den nächsten Wochen aber erwarten würde, wusste ich dennoch nicht.

Daher war ich auf den ersten Tag meines Praktikums in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Wirtschaftsvereinigung Stahl gespannt. Nach dem sehr freundlichen Empfang durch die Abteilungsleiterin und einer kurzen Einweisung durch meinen Vorgänger ging es auch direkt los. Das Lesen verschiedener Zeitschriften und Pressemappen verschaffte mir einen ersten Überblick über die wirtschaftlichen, politischen und auch technischen Themen der Stahlindustrie. Kurz darauf übernahm ich bereits eigene Aufgaben wie das Erstellen von News für stahl-online.de.

Im weiteren Verlauf des Praktikums gehörten dann beispielsweise auch das Korrekturlesen von Texten und Erledigen von Recherchearbeiten zu meinen Aufgaben. Zudem hatte ich die Gelegenheit, an der aktuellen Ausgabe der Mitarbeiterzeitung mitzuarbeiten. Dabei habe ich selbstständig Texte verfasst und mit einer Layouterin das neue Erscheinungsbild der Zeitung besprochen.

Neben meinen regelmäßigen Tätigkeiten habe ich insgesamt viel über die verschiedenen Arbeitsbereiche der Öffentlichkeitsarbeit erfahren. Durch die Teilnahme an mehreren internen Sitzungen sowie zahlreiche Erläuterungen der Abteilungsleiterin zu verschiedenen Themen hatte ich immer wieder die Chance, neue Einblicke zu gewinnen. Besonders schön war, dass ich zweimal die Möglichkeit hatte, persönlich an Pressekonferenzen der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung teilzunehmen. Dort konnte ich miterleben, wie sich Kasper Rorsted (Vorsitzender des Vorstands, Henkel) bzw. Peter Terium (Vorstandsvorsitzender der RWE AG) den Fragen der Journalisten stellten. In den folgenden Tagen waren dann in den Zeitungen die Berichte darüber zu lesen.

Nach sechs Wochen bin ich am Ende des Praktikums angekommen und kann sagen, dass es sich für mich in jedem Fall gelohnt hat. Während der gesamten Zeit wurde ich sehr respektvoll behandelt, gut betreut und konnte durch konstruktives Feedback und die Korrektur meiner Arbeiten einiges dazulernen.

Ob ich nach meinem Studium in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sein möchte, weiß ich noch nicht. Aber die gesammelten Erfahrungen bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl haben mir eine gute Übersicht über das Berufsfeld verschafft.

Über die Autorin: Tara Käsmeier studiert Sozialwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und absolvierte im März und April 2014 ein Praktikum im Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

 

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