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Freitag, 26. Mai 2017
27. November 2014 | 15:00

Mit Sicherheit nachhaltig verpackt

| Ein Gastbeitrag von Christian Pürschel, ThyssenKrupp Rasselstein |

Jeder kennt sie und jeder hat sie bereits in der Hand gehalten: Die Rede ist hier von einer Lebensmitteldose aus Weißblech, die vor allem einen Vorteil aufweist – die Recyclingfähigkeit und zwar zu 100 Prozent.

Wer Lebensmittel produziert oder sie im Supermarktregal anbietet, stellt besondere Anforderungen an deren Qualität und an die Verpackung, in der die Waren angeboten werden. Die verpackten Lebensmittel sollen auch nach langer Zeit ohne Einbußen an Nährstoffen, Geschmack und Aussehen zu genießen sein. Durch die Kombination von Weißblech, Erhitzungsprozessen und luftdichtem Verschluss bietet die Lebensmitteldose die perfekte Hülle und garantiert eine extrem hohe Lebensdauer und Produktsicherheit. Konservierungsstoffe braucht man dabei nicht. Dank der Wärmebehandlung und der Metallhülle bleiben die Lebensmittel mindestens drei Jahre lang so frisch wie am ersten Tag.

Vom Feld in die Dose – in nur drei Stunden

Weißblechdose mit Inhalt

Vom Feld in die Dose in nur drei Stunden. Quelle: Initiative Lebensmitteldose

Bei in Dosen verpackten Lebensmitteln handelt es sich in der Regel um Saisonware. Die Felder befinden sich in nächster Nähe der Verarbeitungsbetriebe. Der Reifegrad von Obst und Gemüse wird vor der Ernte genauestens geprüft und garantiert einen optimalen Vitamin- und Nährstoffgehalt sowie eine Weiterverarbeitung „just in time“. Die Verarbeitung der Produkte erfolgt in der Regel sehr schnell. In nur drei Stunden durchlaufen z.B. Erbsen den gesamten Produktionsprozess von der Ernte bis in die Dose.

Durch ein besonders schonendes Garverfahren werden die Lebensmittel haltbar gemacht. Konservierungsstoffe sind hierbei nicht nötig, da die Dose die Lebensmittel nach dem Garen absolut dicht verschließt. Und auch beim Transport, im Handel und der heimischen Vorratskammer zeigen sich die Vorteile der Verpackung. Anders als Tiefkühl- und Frischware müssen die Weißblechdosen mit ihrem Inhalt nicht gekühlt werden – das spart Energie und schont den Geldbeutel.

Aus Stahl… wird Stahl… wird Stahl…

Natürlich erreicht die Dose mit ihrer Entleerung das Ende ihrer zweckmäßigen Nutzung. Der verwendete Verpackungsstahl ist aber noch lange nicht „am Ende“. Das Weißblech ist Teil eines in sich geschlossenen, unendlichen Materialkreislaufs. Stahl kann immer und immer wieder recycelt werden – und das ohne Verlust von Qualität und Materialeigenschaften. So wird aus einer Dose vielleicht ein Teil einer Gießkanne, eines Uhrwerks oder Autos.  Mit einer stofflichen Wiederverwertung von 93,1 Prozent des verbrauchten Materials konnte Weißblech 2012 seine Spitzenposition unter den Verpackungswerkstoffen in Deutschland auf höchstem Niveau behaupten. 

Die enorme Effizienz des Recyclings von Verpackungsstahl trägt unmittelbar zur Schonung der Umwelt bei. Alle neu hergestellten Stahlprodukte enthalten einen Anteil von wiederverwertetem Stahl. Auf diese Weise spart jede recycelte Tonne Stahl wertvolle Ressourcen wie Eisenerz.

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Foto PuerschelÜber den Autor: Christian Pürschel ist Head of Communications + Market Development bei ThyssenKrupp Rasselstein. Das global tätige Unternehmen betreibt in Andernach den größten Weißblech-Produktionsstandort der Welt. In Deutschland und Europa ist es der wichtigste Versorger mit Verpackungsstahl.

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Dose
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