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Samstag, 18. November 2017
16. November 2015 | 12:20

Mit dem SolarCar durch das Outback

Im Oktober hat sich der ThyssenKrupp SunRiser vom SolarCar Team der Hochschule Bochum mit Konkurrenten aus der ganzen Welt bei der World Solar Challenge in Australien gemessen. – mit Erfolg. Das Team belegte den dritten Platz in der Cruiser Klasse.

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Quelle: worldsolarchallenge.org

3.000 km mit einem Solar Car unterwegs durch das australische Hinterland, dem sogenannten Outback – Das war die Aufgabe der World Solar Challenge in Australien. Mit dabei, ein junges Tüftler-Team der Hochschule Bochum, welches zusammen mit ThyssenKrupp zum mittlerweile zweiten Mal ein Solarmobil, konstruiert hat. Die Kooperation zwischen dem Stahlunternehmen und der Hochschule ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Werkstoffproduzent, Forschung und Nachwuchsförderung.

ThyssenKrupp SunRiser – dank Leichtbau auf dem Treppchen

Nach einer Woche auf den Straßen Australiens war klar: Es reicht für einen begehrten Platz auf dem Treppchen. Schneller waren nur die Teams aus den Niederladen und Japan. Neben der Konstruktion des Elektromotors, bei dem Elektroblech aus Stahl eine entscheidende Rolle spielt, setzte das Team auch verstärkt auf Stahl-Leichtbau-Lösungen. „Nachdem wir bei der letzten Weltmeisterschaft 2013 Zweiter geworden waren, hat unser Team wirklich hart daran gearbeitet, neue, innovative Methoden einzusetzen, um die Fahrleistung weiter zu steigern“, so Matthias Wiemers, Projektleiter des Teams. Es wurde aber auch viel Aufwand in die Innenausstattung gesteckt, um Zuverlässigkeit, Design und Komfort zu verbessern. Das honorierte die Experten-Jury und sprach eine besondere Empfehlung aus.

Stahlstandort Deutschland steht für Innovationen

Das Beispiel zeigt: Der Stahlstandort Deutschland steht für Nachwuchsförderung und neue Materialien. Hochfeste Stahlwerkstoffe müssen sich nicht hinter anderen Leichtbau-Lösungen verstecken. Dies zeigt sich beim ThyssenKrupp SunRiser – aber noch mehr bei vielen aktuellen Fahrzeugen der deutschen Automobilindustrie.

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Portrait Bender 2015Über den Autor: Marvin Bender ist Referent für Online-Kommunikation und Public Affairs im Stahl-Zentrum in Düsseldorf. Neben dem bloggen, twittert er für @stahl_online und betreut stahl-online.de.


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Automobiler Leichtbau
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