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Freitag, 26. Mai 2017
9. Mai 2017 | 13:33

Koalitionspartner im Saarland bekennen sich zum Stahlstandort

Die große Koalition im Saarland setzt auf die Stahlindustrie.

„Das Saarland ist und bleibt Industrieland!“, so beginnt das wirtschaftspolitische Kapitel im Koalitionsvertrag für die 16. Legislaturperiode des Landestages des Saarlandes zwischen der CDU Saar und der SPD Saarland. Die Koalitionspartner betonen die überragende Bedeutung der Stahlbranche für den Wirtschaftsstandort Saarland. Rund 22.000 Arbeitsplätze seien direkt oder indirekt mit der Stahlindustrie verbunden. Damit die Stahlindustrie auch künftig zu einer starken Saarwirtschaft beiträgt, sei es notwendig, Wettbewerbsverzerrungen und Belastungen zu vermeiden. Konkret dürfe der „Fremdstrombezug und die Eigenstromerzeugung nicht mit zusätzlichen Kosten belastet werden.“ Zudem sprechen sich die Bündnispartner für eine Ausgestaltung des Emissionsrechtehandels aus, die nicht zulasten der internationalen Wettbewerbsfähigkeit gehe und für eine Reform der EU-Handelsschutzinstrumente, die „für einen fairen internationalen Wettbewerb sorgen.“

Bei der Landtagswahl am 26. März 2017 konnte die CDU 40,7 Prozent der Stimmen für sich gewinnen, die SPD 29,6 Prozent. Anfang Mai einigten sich die Parteien auf eine Fortführung der Großen Koalition.

Portrait Bender 2015Über den Autor: Marvin Bender ist in der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit u.a. für die Onlinekommunikation zuständig. Neben dem bloggen twittert er für @stahl_online und betreut stahl-online.de.

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Saarland
Stahlindustrie in Deutschland

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