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Montag, 25. September 2017
10. Dezember 2014 | 11:43

Ein erkenntnisreicher Tag – Idee und Entstehung des Films

Mal was anderes…

Ein neuer Film über Stahl sollte her. So der Beschluss der Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Dazu sollte bewusst von den bekannten Bildern abgewichen und etwas völlig neues gemacht werden. Es ging darum, eine Visitenkarte der Branche zu schaffen, auf der all das steht, was den Werkstoff Stahl und seine Industrie ausmacht – allen voran der Nutzen für die Gesellschaft. Stahl bringt was – macht Züge schnell und solide, Autos leichter und sicherer, Infrastruktur langlebig, Energiegewinnung nachhaltig und Energieeffizienz erst möglich. Zukunft beginnt mit Stahl – dieser Claim beantwortet die vielen Fragen, die der Protagonist des Kurzfilms, ein Stadtplaner, aufwirft.

Im Film geht ein ambitionierter Stadtplaner auf Entdeckungsreise. Von den Team-Diskussionen über die Zukunft der Urbanisierung leicht irritiert, fängt er an, auf seinem Notizblock zu zeichnen. Doch dabei soll es nicht bleiben. Der Block entwickelt ein Eigenleben und zeigt dem Planer die Vorzüge des Werkstoffs und der Industrie auf.  – Eine Reise über die Rolle des Werkstoffs Stahl bei innovativen Lösungen beginnt, begleitet durch animierte Innenansichten einer Autokarosserie, eines Windkraftgenerators und einer Kraftwerksturbine.

Die traditionellen Inhalte der Verbandskommunikation, wie Wirtschaftszahlen oder Stahltechnologie, ließen bei diesem Imagefilm dem modernen Selbstverständnis der Branche Vorrang. Vielseitigkeit, Innovation und die „kurzen Wege“ des Stahlnetzwerks in Deutschland sind zwar den Brancheninsidern bestens bekannt, aber darüber hinaus nur Wenigen. Es ging auch darum, den Zuschauer für die komplexen politischen Rahmenbedingungen zu sensibilisieren, die durchaus zu einer Standort-Verlagerung führen könnten. Dies drückt sich in der knappen Botschaft: „Wollen wir dieses Wissen aufgeben und Stahl importieren, wo doch unser Stahl so viel leistet!“ aus. Es ist die Kompetenz dieser Branche, die sie zu einem unverzichtbaren Teil des Zukunftsstandorts Deutschland macht.

Konzeptionelle Unterstützung haben wir durch die Agentur videograph! aus Bielefeld erhalten, die auch für einen reibungslosen Ablauf des Projekts gesorgt hat. „Realbild, 3D-Animation, Illustration: In diesem Projekt haben wir unterschiedliche Techniken miteinander verknüpft. Eine solche Kombination ist – auch in Verbindung mit dem Storytelling-Ansatz – in industriellen Imagefilmen ziemlich einzigartig“, sagt Frank Terpoorten, Berater bei der Produktionsfirma Videograph. Und es hat sich gelohnt! Mehr als 750 Nutzer haben sich den Film bereits in der ersten Woche angeschaut und wissen jetzt: „Zukunft beginnt mit Stahl“.

[Update 23.03.2015]: Mittlerweile bietet der europäische Stahlverband EUROFER das Video in englischer Sprache an:

 

Über die Autoren:

Portrait_Marzena_Kloka_2015_140x194Marzena Kloka-Kohnen ist Referentin für Public Affairs bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Zusammen mit Marvin Bender war sie für dieses Projekt verantwortlich.

Portrait_Bender_Juni_2013_500x500Marvin Bender ist Referent für Online-Kommunikation und Public Affairs im Stahl-Zentrum in Düsseldorf. Neben dem bloggen, twittert er für @stahl_online und betreut stahl-online.de.

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